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Leseprojektwoche 2024 (mit Video)

18.04.2024

Passend zum Welttag des Buches am 23.04.24 lag in diesem Jahr unsere Leseprojektwoche zeitlich direkt davor. Mindestens drei Stunden täglich befassten sich die Klassen mit ihrem Leseprojekt, das den anderen Klassen im Anschluss immer kurz vorgestellt wird. 

 

Klasse 1a:

Die Leseprojektwoche der Klasse 1a wurde zum VORLESEN, SELBERLESEN und LESENÜBEN genutzt.

Beim VORLESEN standen Bilderbücher von Kathrin Schärer im Mittelpunkt.

In dem Buch „So war das!“ „Nein, so!“ „Nein, so!“ geht es um einen Streit zwischen Dachs, Fuchs und Bär. Die Kinder spielten mit Stabpuppen den Streit nach und erkannten, dass es manchmal schwer ist einen Streit zu klären. Wir suchten nach Lösungsmöglichkeiten und lernten in dem Buch den Eichhörnchen-Trick kennen: Ein neues Spiel anzufangen hilft, wieder zusammenzukommen. 

Gemeinsam Spielen ist doch schöner als Streiten.

Die Bücher „Das Beste überhaupt – Meerschwein sein“ und „mutig, mutig“ von Kathrin Schärer boten Anlass, über sich selbst nachzudenken. Die Erkenntnisse wurden von den Kindern in Bildern und Texten dargestellt.

Beim SELBERLESEN stand den Kindern ein gefülltes Bücherregal zur Verfügung, aus dem sie sich –immer zu zweit- ein Buch aussuchten und es gemeinsam lasen. Am Schluss schrieben sie kurze Buchvorstellungen, indem sie Sätze aus dem Buch abschrieben, eigene kurze Texte zur Geschichte schrieben oder eine eigene Idee zum Buch notierten. Mit Hilfe dieser Notizen stellten sie den anderen Kindern der Klasse ihr Buch vor.

Beim LESENÜBEN half auch Frau Willmann. Sie schenkte den Kindern ihre Zeit und hörte ihnen beim Lesen zu, sprach mit ihnen über das Gelesene und gab Tipps für das flüssige und betonte Lesen.

 

Klasse 1b:

Die Klasse 1b hat sich in der Lesewoche intensiv mit Grimms Märchen beschäftigt.

Jeden Morgen lauschten die Kinder einem Märchen, welches entweder aus einem mitgebrachten Buch oder mit Hilfe eines Bilderbuchtheaters vorgelesen wurde. 

Ein Märchenschatz, welchen sich jedes Kind selbst zusammenstellte, lud zum Lesen ein. 

Gemeinsam wurden die Merkmale von Märchen erarbeitet und fleißig zu diesen gebastelt. Ebenso war es möglich, sich passend zu verkleiden. Lesespiele, wie zum Beispiel ein Lesespaziergang, Märchendominos, Logicals oder ein Lese-Escaperoom um die Prinzessin vor dem Drachen zu retten, waren für die Erstklässler besonders spannend.

Um auch die anderen Klassen in die Märchenwelt abzuholen, haben die Mädchen der 1b eine Lochwand gestaltet, sodass sich nun jeder einmal in eine Prinzessin oder einen Drachen verwandeln kann. 

 

Klasse 2a:

In der Leseprojektwoche der Klasse 2a ging es um Hanno, der sich einen Drachen malt. Geschrieben wurde dieses Buch, das alle Kinder begeistert gelesen haben, von Irina Korschunow. 

Bei uns stand das Lesen im Vordergrund. Wir haben alleine gelesen, mit einem Wunschpartner, im Kreis oder wir haben uns auch gegenseitig vorgelesen. Der Klassenraum und der Flur wurden dabei zu einem gemütlichen Leseraum umgestaltet. Am Ende waren wir uns alle einig: dieses Buch können wir nur empfehlen.

Zu der Lektüre wurde in einem Begleitheft gearbeitet und wir haben uns mit vielen wichtigen Themen beschäftigt. Hanno ist übergewichtig, wie ernähre ich mich gesund? Er wird gehänselt und geärgert, wie verhalte ich mich denn in so einer Situation? Was kann mir vielleicht helfen, wenn ich mir etwas nicht zutraue? 

Zum Abschluss der Leseprojektwoche möchte die Klasse 2a noch ein kleines Theaterstück präsentieren, das in dieser Woche noch mit ganz großem Einsatz und viel Freude vorbereitet und einstudiert wird. 

 

Klasse 2b:

Die Klasse 2b hat sich dieses Jahr mit dem Buch „Frederick“ von Leo Lionni beschäftigt. Zunächst einmal durften es sich die Kinder ganz gemütlich machen und sich mit ihrem eigenen Frederick-Buch auseinandersetzen. Es wurde geblättert, geschaut, getuschelt, gelacht. Dann ließen sich die Kinder der 2b in die Welt von Frederick ein und lasen ganz interessiert und motiviert ihr Buch, das sie wie einen kleinen Schatz behandelten. Zu dem Inhalt des Buches, der vermittelt, dass es völlig okay ist, anders zu sein als die anderen und dass es neben materiellen Dingen auch viele Sachen gibt, die unser Leben schöner machen, arbeiteten die Kinder auf verschiedenen Ebenen: ein kleines Frederick-Heftchen wurde bearbeitet, es wurde gemalt und gebastelt. Bei der Präsentation am Freitag haben sich alle Kinder ihre gebastelten Frederick-Ohren aufgesetzt und haben den anderen Klassen ihren Leseschatz vorgestellt.

 

Klasse 3:

Alle Jahre wieder begegnen die Drittklässler im Buch Sams Wal dem australischen Jungen Sam, der am tasmanischen Strand einen gestrandeten, lebenden Zwergpottwal findet und alles daran setzt, das Tier zu retten. Es ist immer wieder schön, zu sehen, wie sich die Kinder mit Sam und seiner Situation indentifizieren, wie sie mitgehen und -bangen und Parallelen zu eigenen Erlebnissen und Erfahrungen entdecken. Sie näherten sich, oftmals in Partner- oder Gruppenarbeit, der Geschichte, die so viel über Respekt vor der Natur und den darin lebenden Wesen lehren kann, lesend, schreibend, rätselnd, malend, bastelnd, mit szenischen und musikalischen Darstellungen. Zudem bietet die Leseplattform Antolin zu diesem Buch zahlreiche Quizangebote, so dass das Leseverstehen unterstützt und auch noch das dortige Punktekonto deutlich gefüllt werden konnte.

 

Klasse 4:

Kleiner Werwolf von Cornelia Funke

Motte, ein 10 Jahre alter Junge, war mit seiner Freundin Lina im Kino. Auf dem Rückweg wird er von einem Hund gebissen. Oder war es doch kein Hund? Plötzlich bekommt Motte gelbe auch, seine Stimme verändert sich, ihm wachsen Krallen und sogar Fell. Lina ist sich sicher: Motte wurde von einem Werwolf gebissen. Gemeinsam finden sie Freude eine Möglichkeit, dass Motte wieder ein ganz normaler Junge wird.

In der 1. und 2. Stunde war es im Klassenraum der Klasse 4, in der Aula und in der Bücherei ganz leise. 19 Kinder machten es sich im Schulgebäude gemütlich und stiegen in die Geschichte „Kleiner Werwolf“ von Cornelia Funke ein.

Im Anschluss arbeiteten wir zunächst zum Inhalt und danach durfte jedes Kind aus einer umfangreichen Sammlung von verschiedenen Kreativ-, Schreib- und Rechercheaufgaben auswählen. Auch eigene Ideen wie zum Beispiel die Internetrecherche zum Thema „Wölfe“ oder zur Autorin Cornelia Funke waren möglich. Und auf die Frage „Gibt es Werwölfe wirklich?“ fanden die Kinder auch eine Antwort. Zum Abschluss der Leseprojektwoche schrieben wir Gedichte. 

Insgesamt war es eine sehr schöne Woche, mit genussvollem Lesen und offenem Arbeiten.

 

Bild zur Meldung: Leseprojektwoche 2024 (mit Video)

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